GEWALTSCHUTZGESETZ

Häusliche Gewalt ist nicht länger privat!
Häusliche Gewalt ist in unserer Gesellschaft mittlerweile zu einem politischen Thema geworden, betroffene Frauen bekommen endlich die notwendige staatliche Unterstützung.

Der Täter muss gehen!
Wenn Sie Gewalt oder Androhung von Gewalt durch Ihren Partner, Ehemann oder durch ein Familienmitglied ausgesetzt sind, dürfen Sie in der gemeinsamen Wohnung bleiben, der Täter muss gehen. Die Polizei kann in akuten Gefahrensituationen dem Täter vor Ort sofort bis zu 10 Tagen Hausverbot erteilen; in dieser Zeit können Sie sich in Ruhe überlegen, ob Sie zivilrechtliche Schutzmöglichkeiten in Anspruch nehmen möchten.

Nutzen Sie die zivilrechtlichen Schutzmöglichkeiten!
Wenn Sie zivilrechtliche Schutzmöglichkeiten in Anspruch nehmen möchten, können Sie bei Gericht (auch per Eilverfahren) u.a.
Schutzanordnungen (jegliche Form des Kontaktes wird dem Täter untersagt; jeder Verstoß bedeutet eine Straftat)
eine zunächst befristete Zuweisung der Wohnung
beantragen.

Holen Sie sich Rechtsbeistand!
Für die notwendigen Schritte, die möglichst schnell eingeleitet werden sollten, ist rechtlicher Beistand hilfreich.

Für den Kreis Gütersloh gibt es einen Bereitschaftsdienst von AnwältInnen, der unter der Telefonnummer 0160-94 60 43 02 von 8 bis 22 Uhr zu erreichen ist. Bei geringem (oder gar keinem) Einkommen steht Ihnen Beratungs- oder Prozesskostenhilfe zu.

Holen Sie sich unsere Unterstützung!
Wenn Sie noch Fragen haben, rufen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne weiter.

Fon: 0 52 41 / 2 50 21 • Di: 10.00 -12.00 h, Mi. 14.00 - 16.00 h, Do: 17.00 - 19.00 h

Ausführlichere Informationen zum Gewaltschutzgesetz finden Sie im Internet unter www.bmfsfj.de

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